
Der neue Fortbildungskurs wird in Umfang und Dauer gegenüber den bisherigen Kursen verändert. Er wird im Herbst 2011 beginnen, im Sommer 2013 enden und aus 10 3-tägigen Modulen bestehen (in der Regel von Donnerstag 10.00 h bis Samstag 16.00), also insgesamt 30 Kurstage umfassen. Geleitet wird er abwechselnd von Hans Jellouschek (4 Module), Friederike von Tiedemann (3 Module) und Marianne Walzer (3 Module). Die Fortbildung hat die Verbesserung der beraterisch/therapeutischen Kompetenz in der Arbeit mit Paaren zum Ziel. Jedes Modul hat einen thematischen Schwerpunkt und besteht aus Theorie-, Supervisions- Selbsterfahrungs- und Trainingseinheiten, sowie Viedopräsentationen und –analysen.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind:
• eine beraterisch-therapeutische Grundausbildung,
• praktische Erfahrung in der Arbeit mit Paaren
• eine konkrete Möglichkeit, mit Paaren therapeutisch-beraterisch zu arbeiten.
Die Teilnehmer/-innen-Zahl ist auf 16 begrenzt.
Die systemische Perspektive ist unser umfassender Bezugsrahmen, in den wir die Konzepte der Transaktionsanalyse und andere Ansätze, tiefenpsychologische, humanistische wie auch lerntheoretische, integrieren. Die Akkreditierung des Kurses bei der Landespsychotherapeutenkammer, die auch von der Ärztekammer anerkannt wird, wird beantragt und nach den bisherigen Erfahrungen auch gewährt. Die Fortbildungseinheiten sind auf die Weiterbildung zum/r Transaktionsanalytiker/in nach den Richtlinie der EATA und DGTA anrechenbar.


Dieses dreiteilige Curriculum ist gedacht für Kolleginnen / Kollegen, die in den letzten Jahren an unserem Fortbildungskurs »Systemische-integrative Paartherapie« teilgenommen haben. In den letzten Jahren sind wir mit Therapiekonzepten vertraut geworden, die sehr gut zu unseren bisherigen in der Paartherapie passen, sie vertiefen und erweitern. Davon möchten wir unseren ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen weitergeben. Ausserdem kann so ein kollegialer Austausch unter den ehemaligen Teilnehmern der verschiedener Kurse entstehen und gefördert werden. Auch über ein Wiedersehen hier in unseren schönen Räumen würden wir uns sehr freuen. Um die Kontinuität der Lerngruppe zu gewährleisten, können die drei Module nur miteinander gebucht werden. Nur für den Fall, dass das Crurriculum nicht voll belegt werden sollte (max. 16 Teilnehmerinnen / Teilnehmer), können ausserdem auch andere Kolleginnen und Kollegen mit ähnlichen Vorerfahrungen daran teilnehmen.
Die Module sind dreitägig, jeweils von Donnerstag bis Samstag. Zu den Inhalten siehe weiter unten.
Bestandteile des Kurses werden - wie auch schon bisher - Inputs, Demostrationen, Selbsterfahrungselemente und Übungen sein, und natürlich sind auch eigene Supervisionsfälle der Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen.
Themen in diesem Seminar werden sein: Neue Aspekte der Mustererkennung zum Herausarbeiten des zentralen Konfliktmusters des Paares; das Verhältnis von Dyade und Triade in ihrer Wechselwirkung; Partnerschaftsbeziehung und Liebesbeziehung in ihrer Unterschiedlichkeit; Verzeihen und Wiedergutmachung in der langjährigen Beziehung; Sexualität in der Dauerbeziehung.
In der Positiven Psychologie geht es um die Kraft der positiven Emotionen und der damit verbundenen Grundhaltungen. Aufbauend auf den alten Weisheitstraditionen und der modernen Glücksforschung geht es um die sechs zentralen, menschlichen Kerntugenden und Kern-Stärken: Liebe / Menschlichkeit, Weisheit, Mut, Gerechtigkeit, Mässigung, Spiritualität / Transzendenz. Wie können diese Haltungen in der Paarthearpie gefördert und weiterentwickelt werden? Welche Methoden und Sichtweisen sind dafür hilfreich? Welche Ressourcen entstehen für Paare, wenn sie sich mit diesen grösseren Entwicklungsdimensionen verbinden?
In den letzten Jahren wurden vermehr Konzepte aus den östlichen Meditationslehren in die westliche Psychotherapie integriert (z. B. Jon Kabat-Zinn). Sie zeigen mittlerweile nachweisbar günstige Wirkungen im Therapieprozess. In diesem Kurs werden wir geeignete Aspekte aus der Achtsamkeitstherapie für die Paararbeit vorstellen und vermitteln. Hierzu gehören: Achtsamkeit im Vorgehen und den Interventionen des Therapeuten; Förderung der Achtsamkeit der Partner im täglichen Umgang (Umgang mit störenden Gedanken, Erlernen von Impulskontrolle, Achtsamkeit im Umgang der Partner miteinander); Achsamkeit der/des Therapeuten/-in mit sich selbst (Verbesserung der eigenen Psychohygiene, entlastenede Strategien bei »anstrengenden« Paaren u. a.)
Für Kolleginnen und Kollegen, die - vor kürzerer oder auch längerer Zeit - an unserer Paartherapie-Fortbildung teilgenommen haben, bieten wir fortlaufend Supervisionsgruppen zwischen drei und sieben Teilnehmer/-innen an. Die gemeinsame Arbeit hat das Ziel, den von uns vermittelten Paartherapie-Ansatz in der eigenen Praxis noch stärker zu verankern und umzusetzen.
Die Gruppen treffen sich in Ebringen (nahe Freiburg), Wilhelmsdorf (nahe Ravensburg) und Entringen. Die Leitung haben Hans Jellouschek, Friederike von Tiedemann (Ebringen und Entringen) oder Marianne Walzer (Wilhelmsdorf und Entringen). Je nach Gruppengröße ist die Dauer drei bis sieben Stunden, sodass für jeden Teilnehmer die Garantie besteht, mit seinen Supervisionsanliegen dranzukommen.
Termine sind von den Interessenten bei den Leiterinnen zu erfragen bzw. wenn eine neue Gruppe entsteht, mit ihnen zu vereinbaren. Soweit Plätze frei werden, besteht die Möglichkeit, in bereits laufende Supervisionsgruppen einzusteigen.



| 2010 | Ort | Thema | Kontakt |
|
6. Februar 2010 10 - 16.30 Uhr |
Stuttgart, C.G. Jung Institut |
„Paarbeziehung, Alltag und Spiritualität“ |
C.G. Jung Institut, Stuttgart info@cgjung-stuttgart.de www.cgjung-stuttgart.de |
|
1. Mai 2010 ganztags |
München, Jung Institut |
„Ältere Paare in Therapie“ |
Ulrich Stuck UStuckPsy@bayern-mail.de |
|
19. - 20. Mai 2010 |
Radolfzell | „Interventionen in der Paartherapie“ |
www.bodensee-institut.eu |
|
15. - 16. Juli 2010 |
Wiesloch | Wenn Paare älter werden – Die Liebe der „Jungen Alten“ |
Diana Drexler post@dianadrexler.de |
|
4. - 5. November 2010 ganztags |
Düsseldorf | Untreue. Sicht- und Vorgehensweisen in der Paartherapie | F: 0211-3610-300 |
|
13. - 14. November 2010 |
München, Univ. Med. Fakultät |
Die Bedeutung der Partnerliebe für Das Eltern-Sein |
Prof. Brisch Karl-Heinz.Brisch@med.uni-muenchen.de |